1. Haftpflichtversicherung

Diese Pflichtversicherung ist ohnehin Voraussetzung für die Zulassung eines Fahrzeuges.

2. Kaskoversicherung

Der Abschluß einer Vollkaskoversicherung ist nach meiner Meinung und nach den Vertragsbedingungen der Leasingverträge obligatorisch. Nur diese kann im (selbstverschuldeten) Schadenfall vor hohen finaziellen Verlusten schützen.

3. GAP – Deckung

Kommt es mit einem versicherten Leasingfahrzeug zu einem Totalschaden oder einem Verlust bzw. Diebstahl des Autos, greift entweder die Vollkasko- oder die Teilkaskoversicherung. Die Versicherung erstattet dem Versicherungsnehmer in einem solchen Fall den sogenannten Wiederbeschaffungswert. Also den Betrag, der für die Wiederbeschaffung des Fahrzeugs notwendig wäre.
Der Leasingrestwert ist aber selten identisch mit dem Wiederbschaffungswert des beschädigten Fahrzeuges, weil dieser nach anderen Kriterien errechnet wird. Der Leasingrestbetrag eines Autos ist in der Regel höher als der Wiederbeschaffungswert. Der Versicherungsnehmer würde also auf den Differenzkosten sitzen bleiben.
In diesem Problemfall würde nun die GAP-Deckung zum Tragen kommen. Die Lücke zwischen dem Wiederbeschaffungswert und dem Leasingrestbetrag wird von der Versicherung erstattet und zusätzlich an den Versicherungsnehmer ausgezahlt.

Beispiel:
Leasingrestbetrag: 20.000,- Euro
Wiederbeschaffungswert: 16.000,- Euro
Die Kfz-Versicherung erstattet über die GAP-Deckung eine Summe in Höhe von 4.000,- Euro.
Wie wird der Leasingrestbetrag berechnet?
Der Leasingrestbetrag wird anhand bestimmter Merkmale des Leasingvertrages berechnet. Dabei werden die folgenden Eigenschaften in die Berechnung mit eingeschlossen:
ausstehende Leasingraten
anteilige Restrate
Leasingrestwert
Diese offenen Merkmale werden addiert, wodurch der Leasingrestbetrag entsteht. Zusätzlich werden geleistete Mietvorauszahlungen auch von der GAP-Deckung an den Versicherungsnehmer zurückerstattet.

Eine GAP-Deckung ist deshalb unverzichtbar!